Plakat Ausstellungstipp Wien

Du bist diesen Winter in Wien, liebst Typografie, und schöne Plakate? Dann hab ich eine Ausstellungstipp für Dich. Im Museum für Angewandte Kunst findest Du zur Zeit nicht nur die größte Thonet Ausstellung, die in dieser Zusammenstellung so noch nie gezeigt wurde, sondern auch einige, nämlich 100 Poster, die zur Zeit state-of-the-art im deutschsprachigen Raum sind.

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Die jährliche Ausschreibung der 100 besten Poster aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Eine Kooperation des MAK und des Vereins 100 Beste Plakate e. V.
Kurator: Peter Klinger, https://100-beste-plakate.de
Ausgestellt im MAK Wien.
Mi, 06.11.2019–So, 01.03.2020

Mein Favorit hatte nicht primär etwas mit regionaler österreichischer Affinität zu tun, sondern ist meiner Liebe zum Siebdruck geschuldet. Deshalb ist mein klarer Favorit das Studio Neo Neo https://www.neoneo.ch aus der Schweiz mit dem Poster für die Neue Oper Freiburg.

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Das Bose Plakat vom Studio LMN-Berlin http://lmn-berlin.com
für die Ausstellung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ist in seiner Schlichtheit ein weiteres Highlight.
Einige Plakate regen schon stark zum Verweilen und Nachdenken an; das Aldi Plakat zum Beispiel. Die positive Message von Heinz ohne E ist sehr sympathisch.

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Einen schnellen Video Rundgang findest Du auf meinem Instagram Channel unter IG-TV gespeichert. @vanportrait-channel

Und was habe ich Interessantes im Design-Shop des Museums entdeckt?
Das neu erschienene Spitzfeder Kalligrafie Buch von Stefanie Weigele!

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Ich bin seit Jahren eine treue Followerin ihres Instagram Accounts @federflugcalligraphy, und mag ihren Stil sehr. Aber am Meisten begeistert mich ihr Wissen zur Englischen Schreibschrift, und dann doch die leichtfüßige Umsetzung in die Modene Kalligrafie ohne dabei die Grundlagen über Bord zu werfen. Dass sie für das Buch 1,5 Jahre gebraucht hat, glaube ich sofort. Sich dieses Wissen anzueignen kann man in Jahren wahrscheinlich gar nicht nennen, weil es meist niemand für möglich hält. Bestimmt eine gute Empfehlung, wenn man sich für 2020 das Ziel gesetzt hat, die Kalligrafie als fixen Bestandteil in den Alltag einzubauen.