Postkarte. Vom Entwurf bis zum Druck

Important things first: Kate Moss hat immer recht.

Never complain. – Never Explain.

Soweit zum Spruch auf der Postkarte. Aber wie kommt Dein Spruch auf eine Postkarte oder ein beliebiges Print-Produkt? Bei Kundenanfragen mache ich zu allererst darauf aufmerksam, dass ich von Bleistift-Skizzen weg arbeite. Jeder Grafiker hat da seine eigene Herangehensweise. Ich fühle mich mit Bleistift und Transparentpapier nach wie vor wohl, obwohl ich alle Features des digitalen Zeitalters schätze und gerne nütze.

 

Ist einmal entschieden, welcher Entwurf ausgearbeitet werden soll, wird dieser gescannt, und als Grundgerüst verwendet. Ab hier kann man das Handlettering mit Bézier-Kurven anlegen, und das Design am Computer fertigstellen. Oder man bleibt bei der Transparentpapier Methode, und nützt die Haptik verschiedener Zeichenmaterialien.

Ich habe mich bei dieser Postkarte für Bleistift, Buntstift, Spitzfeder und Fineliner entschieden, weil das Design hauptsächlich die verschiedenen Vorteile des jeweiligen Materials hervorheben sollte. Layer für layer wurde in Photoshop übereinanderlegt und mit einem Hintergrund in Holzoptik unterlegt. Gedruckt wurde die Postkarte im Digitaldruck.

 

Arbeitsaufwand: 3 Arbeitstage

Techniken: Handlettering, Moderne Kalligrafie

Tools: Bleistift, Buntstift, Spitzfeder, Tusche, Fineliner, Aquarell, Photoshop, Illustrator