Pinselstift Liebe: Die 5 besten Brushpens

Die besten 5 brushpens {Pinselstifte}

#whichpendidyouuse

wurde auf Instagram zum geflügelten Hashtag. Egal, ob Feder, Pinselstift, … Dabei ist das eine der am Schwierigsten zu beantwortenden Fragen. Ich hatte dazu schon öfter einmal einen längeren Kommentar geschrieben, der in etwa hieß: Es bist immer Du – nie die Feder. Und trotzdem: Was ist Dein Lieblings-Brushpen? bleibt scheinbar eine Lieblingsfrage. Ich habe nun meine 5 meist verwendeten und gut erprobten Pinsel-Stifte von 2016 – quasi als Best of – in einer Hitliste mit Vor- und Nachteilen zusammengefasst.

Wenn ich meinen Vorbildern beim Umgang mit ihrem Werkzeug zusehe, höre ich nie ein Wort der Klage. Man arrangiert sich mit dem was man hat, und tut was man kann. Ist das Ergebnis unzureichend, hat man sich meistens nicht ausreichend vorbereitet, nicht das richtige Zusammenspiel von Stift und Papier gefunden, oder – und das ist praktisch immer der Fall: nicht ausreichend studiert und das Erlernte geübt, oder nicht aus seinen Fehlern gelernt.

Wenn wir einmal alle diese Dinge bei Seite lassen, hat aber jeder von uns still und heimlich Favoriten.

Handlettering

Brushpens für Lefties

Ich bin Linkshänderin, und schiebe meine Pinselstifte vor mir her. Ein Rechtshänder zieht die Pinselspitze über das Papier. Dadurch entstehen schon naturgemäß andere Präferenzen. Irgendwann in meinem Leben wurde mir klar, dass „Man kann nicht Alles haben.“ durchaus auch bei Material im Grafikstudio gilt. Bei Bleistiften, Linealen, Tischen, Licht und eben auch bei Brushpens. Im folgenden findest Du meine 5 Brushpen Favoriten, die ich 2016 am Meisten verwendet habe aufgelistet, mit Erkärungen, warum der Eine mein Favorit ist, aber der andere ebenfalls. Geschrieben wurde auf hochweißem A4-Markerpapier, und die Auf und Abstriche sind ca 12mm hoch.

  1. Sakura Pigma
  2. Creapen
  3. Pitt Artist 1.5 metallic von Faber Castell
  4. Pentel touch
  5. Pitt Artist B von Faber Castell

Die besten 5 brushpens {Pinselstifte}

  1. Sakura PIGMA: Lange habe ich überlegt, ob ich bereit für die Japanischen Künstler-Stifte bin. Es sind sogenannte ‚real brush‘ pens, was bedeutet, dass kleine feine Haare wie bei echten Pinseln (korrekter Weise) auf dem Stift zu finden sind.  Die Haare sind unglaublich dünn, und man braucht eine sehr ruhige Hand, die nicht auf dem Papier schwer aufliegt. Am Besten läßt man nur die Pinselspitze über das Papier gleiten. Wenn man das einmal geschafft hat, ist das Ergebnis toll, und die Farben sensationell. Man kann hauchdünne Aufstriche und super fette Abstriche erzielen, was ich so noch bei keinem anderen Stift erlebt habe. Sie schlagen nicht durch das Papier durch und sind dokumentecht und nach dem trocknen ph-neutral. Der Nachteil ist zum einen, dass sie im deutschsprachigen Raum schwer zu bekommen sind, oben drein recht teuer, und bei nicht fachgemäßer Handhabung auch noch schneller kaputt gehen, als herkömmliche Stifte.
  2. Creapen von J.Herbin: Ich liebe die Synthetik Spitze und das superflüssige und dennoch hochdeckende Schwarz. Der Stift ist mit Patronen wieder befüllbar, und einfach perfekt, wenn man einen Schriftzug für Scans benötigt. Nachteil: schlägt auf manchen Papieren durch. Für Notizbücher nicht zu empfehlen.
  3. PITT Artist Metallic von Faber Castell: Endlich ein zuverläßiger Stift für schwarzes Papier und Blackboards, der auch noch geruchsneutral und auf Wasserbasis ist. Herrlich für Dekorationen und Effekte. Nachteil: Nur fixe 1,5 mm Spitze und haftet nicht auf beschichtetem Papier.
  4. Pentel Touch Sign Pen: Mein Handlettering Wunder für die Handtasche. Für mich der ultimative Linkshänder Stift für kleine Brush-Calligraphy Notizen und Gags unterwegs. Macht Kilometer wie ein Sportwagen, und hält und hält und hält … Die winzige Pinselspitze ist in Metall gefasst, und fast unkaputtbar. Nachteil: Max. 1,5 cm Buchstabenhöhe erreichbar. Die wasserbasierte Tinte sieht bei Einzelstücken schön aus, aber beim scannen muß man doch einige Nacharbeit leisten, was natürlich ein Zeitfaktor ist.
  5. Faber Castell Pitt Artist B Soft Brush: Zuerst einmal muss man betonen, dass die pigmentierten Zeichen- und Illustrationsstifte in 60 Farben daher kommen. Das bedeutet weiters, dass man unendliche Möglichkeiten von Schattierungen hat, und sich die Lettering Effekte dadurch multiplizieren lassen. Die Sofbrushes sind recht stabil, und lassen sich einiges gefallen. So ein Artist PEN ist auch wasserfest und oh-neutral. Den einzigen Nachteil, den ich bisher erkannt habe, der erwähnenswert wäre, ist vielleicht, dass keine winzigen Zierschlaufen mit der Spitze gezeichnet werden können. 6mm Höhe sollte ein Kleinbuchstabe schon haben.

So, und jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Vergleich, und Vielleicht hat Dir das bei Deiner Suche nach dem richtigen Handlettering-Tool geholfen. Servus aus Wien!

Die besten 5 brushpens {Pinselstifte}