Das flexible Notizbuch

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Meine innere Stimme sagt mir ständig ‚Du kaufst keine Notizbücher mehr. Schau Dich um!‘ Aber was ein Stationery und Papier-Nerd ist, hört auf solche leisen Stimmen nicht. Und diesmal war es wirklich eine praktische Investition, denn das Notizbuch ist eigentlich eine Zettelwirtschaft, die man mit 2 Kartondeckeln und dem passenden Gummiband dank der speziellen Stanzung in Papier und Karton in Sekundenschnelle zu einem Notizbuch binden kann. Und es ist bunt und kommt in 6 verschiedenen Papierfarben daher. Damit nicht genug kann man vom Karo bis zum Notenblatt für jeden Gusto Einlegeblätter kaufen.

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Der Riesenvorteil liegt jetzt noch nicht so auf der Hand. Wer braucht das schon?

Gedacht ist es für Menschen, die viel schreiben und eben einfach mal zwischendurch ein Lied komponieren und dafür nicht gleich ein weiteres Noten-Heft zur Hand nehmen wollen. Skizzen auf glatten Blättern zwischen Texten auf linierten Blättern. Alles möglich mit dem modulieren System. Das wird aber alles wunderbar auf der Website von Moduletto selbst erklärt: hier

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Warum hab ich es gekauft?

Weil ich mit Feder und Tinte/Tusche schreibe. Gerade bei Moderner Kalligrafie hat man bedingt durch die Strichstärke sehr viel Tusche auf dem Papier, die auch noch langsam trocknet. Dafür sind Hefte denkbar ungeeignet, Schriftproben aber doch immer wieder nötig. Deshalb meine Neugier und Impulskauf.

Und wie läuft es jetzt mit dem flexiblen Notizblock?

Welches Papier ich hier beschreibe wurde mir leider nicht verraten. Es kommt aus England oder Österreich. Also große Spannung welche Federn und welche Tusche geeignet sein werden. Ich habe einfach alles angekritzelt um zu sehen wie’s läuft, und für Dich mit fotografiert. Das Papier ist wunderbar zu beschreiben. Ich habe vier Tusche-Fässer, 3 verschiedene Federn und einen Marker für den Test verwendet, und hat keinerlei Probleme. Anders sieht es mit dem Karton aus. Der ist sehr rauh. Zum einen bleibt eine Spitzfeder leicht stecken zum andern verläuft die Tinte bzw. blutet aus. Mit Tusche, die ausreichend mit Gum Arabicum abgemischt ist bekommt man ein ganz gutes Ergebnis hin.

Alles in allem eine tolle Idee, die ich gerne weiterempfehlen möchte. Eine gute Geschichte, ein schönes Produkt, das durch Qualität und Ästhetik überzeugt.

Rein als Übungsblock betrachtet ist mir das A5-Papier dafür ein bisschen zu klein und mit 7 Euro für 32 Blatt (mit Karton und Gummiband 17,-) ein wenig zu teuer für die Menge, die ich benötige. Eine A4 Variante mit schwarzen Einlegeblättern in Marker-Papier Qualität wäre aber schon eine Sensation, oder Einlegeblätter mit Kalligrafie-Hilfslinien.

Eine schöne Überraschung war die rosa Mini-Variante mit Einkaufszettel-Einlegeblättern, die ich am Foodcamp als Geschenk bekommen habe. Ich werde diesen Block als Rezept-Karten-Heft verwenden um die Zutatenliste für meine Blogrezepte auch mal in meiner Geldbörse für den Einkauf mitnehmen zu können. Mehr dazu auf meinem Foodblog: VanportraitKitchen

Mach Dir selbst ein Bild von meinen Schreibtests und dem Drang alles anzukritzeln in meiner Fotostrecke:

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Moduletto Notizbuch - Tinten- u. Federtest

Rezeptkarte | VanportraitKitchen - Wiener Foodblog

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